Wahlanalyse zur Europawahl


Lohrer Grüne sehr zufrieden mit Wahlergebnis von 10,8 %


In ihrer Versammlung am vergangenem  Montag  in der Pizzeria La Grotta zogen die Grünen eine positive Bilanz zur Europawahl in Lohr.
Die  Grünen konnten ihr gutes Ergebnis von 2004 noch um 0,2% ausbauen und liegen mit 10,8 % deutlich über den Landkreisergebnis von 9,2%.
Ortsverbandsvorsitzende Bärbel Imhof freut sich, dass die Lohrer Grünen drittstärkste Kraft nach CSU und SPD sind und sehen sich in ihrer Politik bestätigt.
Ihr bestes Ergebnis erzielten die Grünen im Wahlbezirk Bauhof mit 16,4%, gefolgt von der  Grundschule Altstadt mit 16%. Weitere Hochburgen der Grünen sind das Musikheim Wombach mit 14,7% Steinbach mit 14,3% und Sendelbach II mit 14,2%.
Trotz des überraschend guten Abschneidens der CSU haben die Grünen noch an Stimmen dazu gewonnen und führen dies auf einen engagierten Wahlkampf mit viel Parteiprominenz zurück. Die vielen Infostände mit ständiger Präsenz sind zwar anstrengend, zahlen sich aber aus, weil die Bürgerschaft stets die Möglichkeit hat, sich mit den Grünen Inhalten auseinanderzusetzen und die Verantwortlichen hautnah zu erleben und befragen zu können.
Zudem  zeigt sich immer deutlicher, dass die Grünen Konzepte die eigentlich zukunftsfähigen sind, ist sich Stadtrat Wolfgang Weis sicher. Angesichts der Wirtschaftskrise und der sich verschärfenden Klimaproblematik sind es vor allem grüne Technologien, die für Arbeitsplätze sorgen und auf die anstehenden Probleme Antworten geben.
Neues Energiekonzept nötig
Auch in Lohr stehe man vor großen Herausforderungen. Mit dem Scheitern des Forum Lohrs sind neue Ideen zum Energieverbrauch des Freibades gefordert.
Die momentane Situation mit gemieteten sog. Hotmobil auf Ölbasis ist absolut unbefriedigend  und bedarf dringend anderer Lösungen. Dieses Provisorium ist nur ökologisch unverantwortbar, sondern kostet zudem viel Geld, dass sich energetisch sicher effektiver einsetzen ließe. Die Grünen wollen dazu einen Antrag in den Umweltauschuss einbringen.
Die Lohrer Grünen freuen sich, dass der Umweltbereich auf die zweite Bürgermeisterin Bärbel Imhof delegiert wurde. Das ist eine große Chance für uns, die wir gestaltend nutzen werden.„Wir wollen unsere Stadt entscheidend voranbringen und unserer Verpflichtung zur CO2- Reduzierung nachkommen. Dazu brauchen wir endlich die Nutzung regenerativer Energien und ein Klimakonzept für unsere Stadt“, so Imhof.

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