BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Main-Spessart

Landtagskandidatur von Gerhard Kraft einstimmig befürwortet

 

Auf ihrer jüngsten Ortversammlung berieten die Karschter GRÜNEN auch über die Zukunft des Freibades. Unter den Mitgliedern herrschten durchaus unterschiedliche Auffassungen über die Variante, die letztlich zum Zuge kommen soll. Stadträtin Heike Metzger (Karlstadt) vertrat ehr die Auffassung, das Bad müsse als Sportbad erhalten werden. Sportlehrer Wolfgang Tröster (Laudenbach) plädierte dafür die Kinder und Jugendliche nicht zu vergessen und diesen neue Angebote zu machen. Dabei müssten nicht zwangsläufig alle aktuellen Trends umgesetzt werden. Mehrheitlich tendieren DIE GRÜNEN zu einer Kombination aus Sport- und Freizeitbad. Klar sei dabei auch, dass es sowohl bei der Gesamtinvestition als auch bei den künftigen Betriebskosten eine Deckelung geben müsse. Stellvertretender Ortsvorsitzender Armin Beck (Karlstadt) fordert erneut Bürgermeister und Stadtverwaltung auf, einen Fahrplan für das weitere Vorgehen und eine Bürgerbefragung auf den Weg zu bringen. Positiv sei in jedem Fall, dass die mittelfristige Finanzplanung der Stadt die gesamte Maßnahme, stufenweise vorsehe. Stadtrat Horst Wittstadt (Laudenbach) meinte, dass die Stadt auf Grund der guten Finanzentwicklung kaum einen besseren Zeitpunkt für die Umsetzung des Sanierungsprojektes hätte finden können. Die grünen Stadträte werden den Willen der Mehrheit der Bevölkerung gerne umsetzen, wenn vorher die Rahmendaten für alle zur Abstimmung (Bürgerbefragung) stehenden Varianten klar gesetzt sind.

 

Stadt muss sich in der Krankenhausfrage klar positionieren

Stadt- und Kreisrat Gerhard Kraft (Laudenbach) berichtete über die aktuelle Lage der Krankenhäuser und verwies auf eine öffentliche Sitzung des Werkausschusses (des Kreistages) am 16. Mai, dort würden alle bisher intern näher diskutierten Varianten für eine Neuordnung der drei Standorte der Öffentlichkeit vorgestellt. Sicher sei, dass es nicht einfach so weiter gehen könne. Wie schon vor sieben oder acht Jahren, stehe der Eigenbetrieb vor neuen Herausforderungen, auf die möglichst zeitnah reagiert werden müsse. Klar sei dabei, dass nicht zuvorderst eine Gewinnerzielungsabsicht stehe. Klar sei aber auch, dass der Eigenbetrieb möglichst wirtschaftlich arbeiten müsse, ohne dabei auf gute Qualität zu verzichten. Kraft: „Noch in diesem Jahr muss für die Belegschaft, als auch für die Patienten Klarheit geschaffen werden, wohin die Reise geht. Vor Aufstellung des Wirtschaftsplans 2013 sollten zumindest Vorentscheidungen getroffen sein.“ Noch sei nichts entschieden und die eigentliche, öffentliche Debatte beginne erst Mitte Mai. Unnötigen Zeitdruck (zum Beispiel eine Entscheidung vor der Sommerpause 2012) wolle man von grüner Seite nicht aufbauen, es müsse auch möglich sein schon diskutierte Varianten nach eingehender Prüfung wieder zu verwerfen. Die grüne Kreistagsfraktion habe ein eigenes Konzept (hier nur Auszüge) in die Diskussion eingebracht, in dem Karlstadt zukünftig das altersmedizinische Zentrum (ZAM) werden solle. In Markheidenfeld sieht dieses Konzept die innere Medizin vor (ZIM) und in Lohr das operative Zentrum (ZOM). „Wir möchten eine möglichst wirtschaftliche Neuausrichtung, eine Verbesserung der Qualität und wenn irgend möglich auch alle Arbeitsplätze erhalten. Dabei muss auf einen gerechten Interessenausgleich zwischen der drei Standorten geachtet werden. Wichtig ist jetzt auch, dass sich die Stadt Karlstadt eindeutig positioniert“, sagte Kraft mich Blick auf die Diskussion im Stadtrat.

 

Landtagskandidatur von Gerhard Kraft befürwortet

Die Ortsversammlung begrüßte einmütig die Bewerbung von Gerhard Kraft für die Landtagsdirektkandidatur im Stimmkreis Main-Spessart. Die örtliche Unterstützung sei ihm sicher versprachen die Mitglieder. „Kraft hat das Zeug zum Abgeordneten“, stellte zweiter Vorsitzender Armin Beck fest. Nach 30 Jahren Mitgliedschaft und Jahrzehnten in Kommunale Gremien sowie durch die Tatsache, dass er seit 1994 ununterbrochen Mitarbeiter von Landtagsabgeordneten ist, habe er einen sehr großen Erfahrungsschatz sammeln können.