15.11.2019

Armin Beck als Bürgermeisterkandidat der Karschter GRÜNEN nominiert

Bürgermeisterkandidat Armin Beck; Fotograf: Markus Buberl

Bei der Nominierungsversammlung im Weinhaus Frank in Karlstadt wurde Armin Beck mit 14 Ja-Stimmen und einer Enthaltung im Beisein einer großen Anzahl von nicht stimmberechtigten Gästen, jetzt auch formal Bürgermeisterkandidat der GRÜNEN in Karlstadt.

Wichtige Themen Klima- und Umweltschutz

Beck: „Ja, Karlstadt kann nicht ganz alleine die Welt retten, jedoch erzeugen zum Beispiel die Stadtwerke Haßfurt derzeit schon regenerativ etwa doppelt so viel Strom als die Stadt verbraucht. Wichtig sei, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen und genossenschaftliche Projekte zu forcieren. Dann steige auch die Akzeptanz für Windkraft und Fotovoltaik.

Die Wirtschaft in Karlstadt laufe gut. Als Bürgermeister will Beck Bindeglied zwischen Verwaltung und den Unternehmen sein und genau hinhören.

Landschaft und die Natur sind ein wertvolles Gut. Natur- und Artenschutz dürfe nicht gegeneinander ausgespielt werden. „Wenn Karlstadt eine Chance haben will, die B 26n zu verhindern, dann geht das nur mit einem Bürgermeister Beck.“

Neue Wohnformen andenken

Nach wir vor liege der Schwerpunkt in Karlstadt in Sachen Wohnungsbau, auf Baugebieten mit freistehenden Einfamilienhäusern. Beck: „Mehrgenerationenwohnen und städtische Mietwohnungen, müssen mehr Gewicht bekommen.“ Mit dem Neubau und der Sanierung der städtischen Wohnblocks im Stationsweg würden seiner Meinung nach, richtige Akzente gesetzt. Auch müsse der Stadtratsbeschluss „Innen vor Außen“ konsequent verfolgt werden. Die Stadt sollte in ihren Neubaugebieten auch gezielt Flächen für genossenschaftlichen Mehrfamilienhausbau vorsehen. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sieht Beck als eine der größten Herausforderung für die nächsten Jahre in Karlstadt.

Sinnvolle Verkehrslösungen für alle Verkehrsarten

Den Planungen für ein, für die Nutzer kostenpflichtiges, Parkdeck in der Gemündener Straße erteilte Beck eine klare Absage. Das sei nicht mehr zeitgemäß. "Die Stadt hat andere Probleme: Radfahren und zu Fuß gehen, wird nicht genügend Beachtung geschenkt. Die Planungen sind nach wie vor auf das Auto ausgerichtet. Die Ortsteile sind mit Radwegen und dem Öffentlichen Personennahverkehr unzureichend an die Kernstadt und den Bahnhof angebunden. Heute braucht es eine Mitfahr-App und keine Mitfahrbänke." Neue Parkplätze sollten nur mit vernünftigem Aufwand geschaffen werden, hier habe die Stadtverwaltung ein zielführendes Konzept, dass zeitnah und Schritt für Schritt umgesetzt werden müsse.

Zeit reif für einen GRÜNEN Bürgermeister

Armin Beck freut sich auf einen fairen Wahlkampf. „2020 werden die Karten neu gemischt.“ 2014 als Beck erstmals antrat, sei die Wahl gegen den Amtsinhaber nicht zu gewinnen gewesen. Viele Bürgerinnen und Bürger seien nun auf ihn zugegangen und hätten ihn zur erneuten Kandidatur ermutigt. „Die Zeit ist reif für einen GRÜNEN Bürgermeister in Karlstadt“, rief Beck den begeisterten Anwesenden zu.

Persönliche Daten:
Armin Beck: Jahrgang 1968, aufgewachsen im Landkreis Schweinfurt Waigolshausen und Ettleben, verheiratet, drei Kinder. Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Familien- und Wirtschaftsrecht. Mit 14 Jahren ist er dem Bund Naturschutz beigetreten und mit 18 den GRÜNEN. Im Landkreis Schweinfurt war er Kreisvorsitzender und von 1992 bis 2000 Fraktionssprecher der GRÜNEN im Kreistag Schweinfurt. Seit 2011 arbeitet er im Vorstand der Bürgerinitiative Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n. Derzeit ist er stellvertretender Vorsitzender. 2014 wurde er Stadtrat und gleich Fraktionsvorsitzender der fünfköpfigen GRÜNEN Stadtratsfraktion.

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