BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Main-Spessart

Nominierung ist am 26. Januar

Der Kreisvorstand der Mainspessarter GRÜNEN schlägt Heiko Schmidt aus Urspringen als Bewerber für das Direktmandat im Wahlkreis 249 Main-Spessart/Miltenberg vor. Dies teilte der Kreisvorsitzende Gerhard Kraft (Laudenbach) in einer Presseerklärung mit. „Mit der Kandidatur des 20-jährigen technischen Zeichners wollen DIE GRÜNEN ein klares Signal für die jungen Menschen setzen.“ Sie müssten maßgeblich an der Politik, die ihr gesamtes Leben entscheidend prägen wird, beteiligt werden.

Schmidt ist seit 2006 grünes Mitglied und seit vergangener Woche Schriftführer im Kreisvorstand. Bei den Kommunalwa hlen 2008 hat er für den Kreistag kandidiert. Er ist bei der grünen Jugend engagiert und will sich für die Belange (Familien, Bildung, Beruf, Klima) von jungen Menschen in unserer Gesellschaft einsetzen. Schmidt ist der Auffassung, dass jedes Kind undjeder Jugendliche das hat Recht auf gerechte und gezielt stärkenfördernde Erziehung hat. Eine Bildungspolitik, die in großen TeilenDeutschlands immer noch auf die Gliederung in Haupt-, Realschuleund Gymnasium setzt, fördere Chancenungleichheit und Diskriminierung.Diese Tatsache gefährde Deutschland als Bildungsstandort. Als existenziell bezeichnet Schmidt die notwendigen Anstrengungen beim Klimaschutz. Gerade die junge Generation müsse großes Interesse am Erhalt der Lebensgrundlagen auf der Erde haben. Dafür wolle er werben. Die jüngst von der Bundesregierung aufgelegten Konjunkturprogramme sollten zuvorderst für nachhaltige Investitionen bei der energetischen Gebäudesanier ung, Energieeffizienzsteigerung und dem Ausbau der regenerativen Energien verwendet werden. Dies seinen echte Investitionen in die Zukunft. Es würden Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen gesichert und neue geschaffen. Zudem seien die Geldmittel gewinnbringend eingesetzt, da sich enorme Energiekosteneinsparungen erreichen lassen. Schmidt: „Jedoch darf auch nie vergessen werden, dass diese Programme schuldenfinanziert sind. Das heißt: Die kommenden Generationen müssen dafür die Zeche zahlen.“ Daher hält er es auch für nicht zielführend damit klassische Infrastrukturmaßnahmen zu bezahlen. „Wenn schon Schulden gemacht werden, dann für nachhaltige Projekte.“

Die Nominierung sversammlung der beiden Kreisverbände Miltenberg und Main-Spessart findet am Montag, den 26 . Januar 2009 um 20 Uhr in Marktheidenfeld, “ Zur schönen Aussicht“ statt.