BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Main-Spessart

Auf ihrer Versammlung am Donnerstag in Sendelbach präsentierten die Lohrer  Grünen Wolfgang Weis als designierten Spitzenkandidaten, der gemeinsam mit Bärbel Imhof die Grüne Liste für die Kommunalwahl 2008 anführen soll.
Bärbel Imhof freut sich mit Weis einen ausgewiesenen Experten in Forstangelegenheiten für die Grünen gewonnen zu haben. Weis ist Förster und arbeitet derzeit als Lehrer an der Lohrer Forstschule. Den Lohrer Stadtwald kennt er seit Kindestagen und weiß, welch große Verantwortung mit der Bewirtschaftung von 4000 ha verbunden ist. Gerade die Irritationen, die in letzter Zeit über die Lohrer Waldpolitik zu lesen waren, zeigen ihm deutlich, wie wichtig es ist, fundiertes Fachwissen im Stadtrat einbringen zu können.

In seiner Vorstellungsrede erläutert Weis seine Gründe in die Politik zu gehen.
Für ihn ist das Prinzip der Nachhaltigkeit, dass in der Waldbewirtschaftung umgesetzt wird, Leitlinie  in allen anderen Lebensbereichen. Nur der verantwortungsbewusste Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen wird künftige Daseinsvorsorge ermöglichen.
Der sich abzeichnende Klimawandel wird neben der Erderwärmung zu  sozialen Konflikte im globalen Umfang führen und alle müssen mithelfen, die Folgen abzumildern. „Da nützt es auch nicht, mit dem Finger auf die hohen Parlamente zu zeigen, sondern bereits in den Kommunalen Gremien müssen umweltbewusste Entscheidungen getroffen und ein solches Handeln eingefordert werden“, meint Weis.

Bei der Auswahl der Liste habe er keinen Augenblick gezögert. Auch wenn die großen Volkparteien  den Umweltschutz in ihren Programmen auflisten, zählt für ihn ernsthafte,  langfristige und  konsequente Umweltpolitik, die er nur  beim Original sieht, den Grünen

Für den Vater dreier schulpflichtiger Kinder ist es deshalb eine Herzensangelegenheit in diesem Sinne an einer zukünftigen Gestaltung der Stadtratsarbeit teilzuhaben.
Natürlich liegt ihm aufgrund seiner beruflichen Erfahrung der Lohrer Stadtwald besonders am Herzen. Aus langjähriger intensiver Elternbeiratsarbeit in allen drei Schultypen kennt er aber auch die drängenden Probleme im Bildungssystem, die Nöte der Eltern und die Anliegen der Jugendlichen.

Als verwurzelter Lohrer will er sich für seine Stadt einsetzen und wer ihn kennt, weiß, dass er kämpfen , hartnäckig und unbequem sein kann.

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